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11.07.2019 | Aktuelles

Ein Design für ganz NRW

Nachhaltige Mobilität wird landesweit sichtbar - Zukunftsnetz Mobilität NRW gibt Gestaltungsleitfaden für Mobilstationen heraus

Unter der neuen Marke mobil.nrw wird das Land NRW nachhaltige und zukunftsweisende Mobilitätslösungen voranbringen. Dazu zählt auch das Konzept der Mobilstation. Wie aber ermöglicht man den Bürgerinnen und Bürgern eine Orientierung im Angebot von Mobilstationen, egal ob er im ländlichen Westfalen oder in der Rheinschiene unterwegs ist? Ein durch das Zukunftnetz Mobilität NRW herausgegebener Gestaltungsleitfaden bieted dabei Orientierung. „Mobilität endet nicht an der Stadtgrenze“, betont NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Daher fördern wir im kommunalen Bereich Mobilstationen, die als Schnittstellen zwischen den Verkehrsträgern zu intermodalen Umsteigepunkten ausgebaut werden. Sie ermöglichen Nutzern den bequemen Umstieg von Bus oder Bahn auf Car-Sharing, Leihfahrrad oder –roller. Die einheitliche Gestaltung trägt dazu bei, dass Mobilstationen im Straßenbild wahrgenommen werden.“

Attraktive Lösung für Mobilitätsprobleme

Das Konzept kommunaler Mobilstationen wird in Nordrhein-Westfalen immer beliebter. Sie fördern nachhaltige Mobilität, verknüpfen unterschiedliche Angebote an einem Standort und vereinfachen Menschen so den Übergang zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln – ein attraktiver Lösungsansatz für vielschichtige kommunale Mobilitätsprobleme. „Darum gilt es, das Angebot aller Mobilitätsdienstleistungen zu kommunizieren und zu bewerben. Nur so wird eine Aufmerksamkeit für das neue Angebot geschaffen. Dazu trägt der neue Gestaltungsleitfaden erheblich bei“, sagt Theo Jansen, Leiter der beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) angesiedelten Landesgeschäftsstelle des Zukunftsnetzes Mobilität NRW.

Von Logo bis Beleuchtung
Auf 28 Seiten bietet der Leitfaden eine übersichtliche Darstellung aller möglichen Module einer Mobilstation. Vom Logo über die Maße der Stelen bis hin zu Beleuchtung und Beschilderung ist alles anhand von Grafiken erläutert – so können Kommunen ihre individuelle Mobilstation planen und trotzdem überregional einheitlich gestalten, damit diese in Zukunft zur Marke werden können. Eine landesweite Einheitlichkeit sorgt dafür, dass sich auch Ortsfremde an einer Mobilstation leicht orientieren können.

Unterstützung für kommunale Planer
In allen Anliegen rund um den Aufbau von Mobilstationen bietet das Zukunftsnetz Mobilität NRW Unterstützung und Beratung für Kommunen. Dafür haben die Mitarbeiter einen Workshop für Kommunen mit dem Ziel entwickelt, die Erstellung eines kommunalen Konzeptes zur Errichtung von Mobilstationen vorzubereiten. „Im Sinne eines kommunalen Mobilitätsmanagements trägt der Workshop dazu bei, die fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit in der Kommunalverwaltung zu initiieren und zu verstetigen“, betont Theo Jansen. So haben sich bereits erste Kommunen mit dem neuen Gestaltungsleitfaden versorgt, um ihre Mobilstationen entsprechend zu vermarkten.

weitere Informationen zum Themenfeld MOBILSTATIONEN


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