15.08.2023 | Aktuelles
Forschungsergebnisse aus dem PendelLabor – wie Kommunen Pendlerströme in den Griff bekommen
Trotz der Möglichkeiten des digitalen Arbeitens – pendeln bleibt für viele ein notwendiger Teil ihres Alltags. Damit gehen sowohl Probleme wie Ressourcen- und Flächenverbrauch sowie Staus als auch soziale Auswirkungen wie Lärmbelästigung oder Zeitverlust bei den Pendler*innen einher. Kommunen stehen daher vor der Herausforderung, Pendelströme auch über Gemarkungsgrenzen hinweg nachhaltiger zu gestalten und den Bürger*innen einen Umstieg auf andere Formen der Mobilität zu erleichtern.
In der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main hat das Instituts für sozial-ökologische Forschung (ISOE) untersucht, wie Pendler*innen nachhaltiger unterwegs sein können. In dem achtmonatigen Experiment hat das Team 40 Personen beim Versuch begleitet, ihre Pendelpraxis umzustellen. Dafür sind die Personen beispielsweise vom Auto auf E-Autos, E-Bikes oder den öffentlichen Nahverkehr umgestiegen. Die Forschungsergebnisse liegen nun vor und geben Kommunen Ideen an die Hand, wie sie Pendelströme nachhaltiger gestalten können:
- Für viele Teilnehmende wurde das Pendeln zu einer positiven Erfahrung, nachzulesen in einer Interviewstudie
- Neben der individuellen Verhaltensänderung sind jedoch auch infrastrukturelle Maßnahmen notwendig.
Welche Mittel dafür in Frage kommen, zeigt diese Veröffentlichung der TU Dortmund, die auf die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main angewandt wurde. - Aber auch Betriebe werden in den Blick genommen: So können Angebote des betrieblichen Mobilitätsmanagements helfen, alltägliche Routinen zu verändern.
Alle weiteren Informationen finden Sie hier: PendelLabor - Nachhaltige Stadt-Umland-Mobilität in der Region Frankfurt Rhein-Main
Unser Themenschwerpunkt
Betriebliches Mobilitätsmanagement
⮩ Pendleratlas Deutschland
interaktiver Atlas zu Pendlerströmen
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