20.03.2025 | Aktuelles
EMW: Aachen macht Schule
Was wäre, wenn Straßen vor Schulen nicht zum Fahren, sondern zum Spielen da wären?
Das hat die Stadt Aachen im vergangenen Jahr während der Europäischen Mobilitätswoche getestet. Vor vier Grundschulen im Stadtgebiet richtete sie temporäre Schulstraßen ein und ermöglichte es den Kindern damit, eigenständig den Weg zur Schule zurückzulegen. Welchen großen Mehrwert diese kleine Veränderung den Schüler*innen, aber auch Eltern und Lehrpersonal bringt, hat die Stadt in einem kurzen Videobeitrag festgehalten.
Ausprobieren ohne Druck
Die Europäische Mobilitätswoche (EMW) eignet sich gut für Experimente solcher Art. Der jährlich wiederkehrende Zeitraum vom 16. bis zum 22. September gibt einen Rahmen, in dem Straßen neu aufgeteilt, Orte verschönert und Aktionen öffentlichkeitswirksam kommuniziert werden können. Gleichzeitig nimmt dieser feste Rahmen den Druck dauerhafter Veränderung. Schulstraßen sind dann besonders wirksam, wenn sie in ein ganzheitliches Schulisches Mobilitätsmanagement eingebettet sind. Indem Kinder lernen, sich umsichtig und eigenständig im Straßenverkehr zu verhalten, fühlen sich auch die Eltern sicher genug, ihre Kinder aktiv zur Schule fahren zu lassen.
Den Nachwuchs im Blick
In diesem Jahr rücken die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen während der EMW in den Mittelpunkt. Das Motto „EMW macht Schule“ bietet viel Raum für Veränderungen: von temporären Spielstraßen über “Bike-to-School-Days" bis zu rollenden Puppentheatern.
So geht es in der Kaiserstadt weiter
Die Stadt Aachen nutzt die Erkenntnisse ihrer Verkehrsversuche für die weitere Planung. Aufgrund der überwiegend positiven Resonanz prüft sie nun die dauerhafte Umsetzung von Schulstraßen, auch an weiteren Grundschulen im Stadtgebiet.
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