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Europäische Mobilitätswoche 2024

WillKOMMen in der EMW!

Für die diesjährige Europäische Mobilitätswoche setzen wir im Zukunftsnetz Mobilität NRW den Schwerpunkt auf die Etablierung und Festigung des Kommunalen Mobilitätsmanagement (KOMM). Daher lautet der diesjährige Slogan „WillKOMMen zur EMW“.

Wir wollen die Rolle der Mobilitätsmanager*innen sowie der EMW-Verantwortlichen und die KOMM-Strukturen innerhalb der Kommunen zu stärken. Dafür haben wir 2024 spezielle Workshops angeboten. Dort haben die Teilnehmenden Input erhalten, wie sie kommunale Mobilitätsthemen durch die EMW öffentlichkeitswirksam platzieren, bewerben und anstoßen.

Aktionen in Westfalen-Lippe

Im Gebiet des Zweckverbands Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) nahmen 50 Kommunen mit Aktionen teil, sie alle sind Mitglied im Zukunftsnetz Mobilität NRW. Schirmherr der diesjährigen Aktionswoche war Landesverkehrsminister Oliver Krischer. Im Rahmen der Aktionswoche besuchte er die Stadt Selm. Hier fand bereits zum zweiten Mal der Mobilitätstag statt.

(Stadt Selm)

Gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Orlowski und NWL-Geschäftsführer Joachim Künzel erkundete der Minister die vielfältigen Angebote rund um sichere und innovative Mobilitätslösungen. Im Gespräch zeigte er sich beeindruckt von den bereits umgesetzten Maßnahmen in Selm – insbesondere vom Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur.

Der voranschreitende barrierefreie Umbau von Bushaltestellen ist dort zudem ein wichtiges Zeichen für ältere Menschen und ein weiterer Schritt zu einer inklusiven Mobilität.

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Aktionen an Rhein und Ruhr

Insgesamt 27 Kommunen haben sich an Rhein und Ruhr an der EMW beteiligt – fast alle sind Mitglied im Zukunftsnetz Mobilität NRW. Einige Kommunen veranstalteten Aktionstage zum Thema Mobilität oder implementierten das Thema in ohnehin stattfindenden Veranstaltungen. So gab es beispielsweise in Datteln einen „Wochenmarkt Extra – Mobilität“ mit einer Fahrradwaschanlage, Diebstahlschutz für die Räder mit einer Codieraktion des Fahrradclubs “ADFC” und weiteren Infoständen. In Heiligenhaus fand zum zweiten Mal der große Energie- und Klimatag statt, der in diesem Jahr bewusst in die EMW gelegt und durch zahlreiche Angebote zum Thema ergänzt wurde. Mobilitätstage fanden außerdem in Düsseldorf, Herne, Kempen, Meerbusch und Mönchengladbach statt.

Bei Rollatortagen in Moers, Nettetal, Rheinberg und Düsseldorf wurden Senior*innen mit Rollatoren im sicheren Umgang mit dem ÖPNV geschult. Diese wurden von der Polizei und den hiesigen Verkehrsunternehmen durchgeführt und vom Zukunftsnetz Mobilität NRW mit Info-Materialien unterstützt.

Mit (Lasten-)Radtouren, Rikschafahrten und Begehungen präsentierten die Städte und Gemeinden Bochum, Dinslaken, Dortmund, Essen, Kleve, Krefeld, Mönchengladbach und Wuppertal ihre Erfolge im Bereich der nachhaltigen Mobilitätsentwicklung. In Kleve wurde die neue DeinRadschloss-Radstation eröffnet, in Krefeld eine Car-Sharing-Station und in Wuppertal durften Fahrräder während der Aktionswoche kostenlos am Bahnhof geparkt werden.

Immer wieder spielte auch das schulische Mobilitätsmanagement und die Verkehrssicherheit von Kindern und Jugendlichen eine wichtige Rolle. Mit einer Verkehrssicherheitsmeile für Grundschulklassen in Bochum, einem autofreien Tag an Grundschulen in Herne, der Einrichtung (temporärer) Schulstraßen in Mönchengladbach und Wuppertal oder der Aktion “Spielweg statt Gehweg” im Umfeld von Neusser Kitas wurde den jungen Mobilitätsentdecker*innen besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

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Aktionen im Rheinland

Im Rheinland beteiligten sich bei der diesjährigen EMW 32 Kommunen. Das Thema Verkehrssicherheit spielte v. a. in Bergheim, Pulheim, Brühl und Hürth eine große Rolle. In Bergheim lag der Fokus auf der Verkehrssicherheit in der Grundschule, in Alfter, Pulheim, Brühl und Hürth fanden Pedelec- und Bustrainings für Bürgerinnen und Bürger statt, um den sicheren Umgang mit Pedelecs sowie die sichere Nutzung von Bussen mit dem Rollator zu üben.

Um nachhaltige Mobilität zu fördern und lokale Angebote bekannter zu machen, konnte in Brühl das E-Lastenrad-Sharing-Angebot „Brühler LastenEsel“ kostenlos genutzt werden.

Mit autofreien Tagen setzten die Kommunen Kerpen und Jülich ein Zeichen für alternative Fortbewegungsformen und machten erlebbar, wie Straßenraum neu genutzt werden kann. Bad Honnef beendete die EMW mit der Aktion autofreies Schmelztal. Dafür wurde die Verbindungsstraße zwischen Talbereich und Aegidienberg für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt und über 1.800 Mobilitätsbegeisterte konnten mit dem Rad, Roller, zu Fuß oder mit Inline-Skates die Strecke genießen. Auf den Wanderparkplätzen entlang des Schmelztals gab es viele Stände, mit denen Vereine, Organisationen und Unternehmen zu verschiedenen Themen informierten. Die Fahrradsicherheit wurde mit einem Fahrradparcour vom ADFC und durch Unfallpräventionsaktionen von der Polizei Bonn geschult.

In Gummersbach und Reichshof fanden Verkehrserziehungstheater und ein Fahrradkino statt, in Baesweiler waren unsere Stadt-Terrassen unter anderem mit einem  Kita-Kreide-Wettbewerb in der Innenstadt zu Gast, während Erkelenz „Denkzettel“ für Elterntaxis verteilte. In Königswinter wurde die Woche mit Vorträgen zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement und "Was tut KöWi für die Mobilitätswende?" eingeleitet, Fahrradtouren, Rollator-Sicherheitstrainings und Fahrradtrainings an Grundschulen rundeten die Woche ab.

Der Rheinisch-Bergischer-Kreis begann mit der Aktion „Lappenlos" die Bergische Wanderwoche. Hinzu kamen Pedelec-Trainings; Vorträge zur Verkehrssicherheit und Verkehrsregeln für Rad- und Autofahrende; eine Infoveranstaltung "Autofahren im Alter", ein Mobilitätsstand auf  dem Wochenmarkt; der Mobilitätstag in Burscheid und Autofreier Tag.

In Bergisch Gladbach fand eine Graffiti-Aktion mit dem Besuch von Minister Oliver Krischer statt. Dabei wurde die Fußwegverbindung zur S-Bahn Duckterath verschönert. Das Graffiti stellt die verschiedenen Mobilitätsangebote im Rheinisch-Bergischen-Kreis dar und wirbt für eine nachhaltige Fortbewegung.

Die EMW-Maskottchen Edda und Edgar finden sich ebenfalls in dem Motiv wider.

(Joachim Rieger)

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