22.06.2021 | Aktuelles
Neue Stelle informiert Kommunen über Fahrradparken an Bahnhöfen
Um die Einrichtung von bahnhofsnahen Radabstellanlagen und insbesondere Fahrradparkhäusern zu erleichtern, hat das BMVI jetzt die DB Station &Service AG mit dem Aufbau und Betrieb einer „Informationsstelle Fahrradparken an Bahnhöfen“ beauftragt. Dem Zuschlag ging ein europaweites Ausschreibungsverfahren voraus.
Die Anlaufstelle bündelt Informationen, berät und gibt Know-How aus der Praxis weiter. Sie wird einen Internetauftritt und eine Hotline einrichten.
Informiert wird künftig unter anderem über:
- bauliche und gestalterische Umsetzungsmöglichkeiten
- technische Lösungsmöglichkeiten
- Betreiberkonzepte
- eigentums- und genehmigungsrechtlichen Fragestellungen
- das aktuelle Angebot an Abstellanlagen
- Best-Practice-Beispiele
- Finanzierungsmöglichkeiten
Geplant sind außerdem regelmäßige Informationsveranstaltungen, Vor-Ort-Besuche und die Durchführung einer Fachkonferenz zum Thema „Fahrradparken an Bahnhöfen“ im Jahr 2022. Aus den Erfahrungen im ersten Jahr soll darüber hinaus eine Potenzialstudie mit Aussagen zu möglichen Standorten, Best-Practice-Lösungen und Handlungshilfen entstehen.
Die Informationsstelle wird von der DB Station&Service AG betrieben und vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen des Sonderprogramms „Stadt und Land“ finanziert. Ziel ist es, mit modernen Radabstellanlagen die Attraktivität der Radverkehrsinfrastruktur zu steigern und damit mehr Menschen zum Umstieg auf das Rad zu bewegen. Außerdem sollen die zwei umweltfreundlichen Verkehrsmittel Rad und Bahn besser verknüpft werden. Das ist gerade für Berufspendler ein großer Gewinn.
weitere Informationen:
- unsere Themenfelder Vernetzte Mobilität und Verkehrsplanung
- Finanzhilfe-Sonderprogramm „Stadt und Land“ des BMVI
- Nationaler Radverkehrsplan 3.0 des BMVI
Sonderprogramm
Mit dem neuen Finanzhilfe-Sonderprogramm „Stadt und Land“ fördert das BMVI erstmals Infrastrukturprojekte der Länder und Kommunen für einen besseren Radverkehr vor Ort. Bis 2023 stehen dafür allein bis zu rund 660 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel ist u.a.:
- Der Aufbau eines sicheren, lückenlosen und baulich möglichst getrennten Radnetzes sowohl in urbanen als auch in ländlichen Räumen,
- die Bereitstellung moderner Abstellanlagen für Fahrräder,
- die Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für Lastenräder sowie
- Verkehrsverlagerung durch den Umstieg vom Kfz aufs Fahrrad.
Nationalen Radverkehrsplan 3.0
Der Bereich Fahrradparken ist ein wichtiges Element im Nationalen Radverkehrsplan 3.0 des BMVI, der im Mai vom Bundeskabinett verabschiedet wurde. Das Anliegen: Mehr, besserer und sicherer Radverkehr – in der Stadt und auf dem Land.
Pressemitteilung des BMVI
Sonderprogramm
Mit dem neuen Finanzhilfe-Sonderprogramm „Stadt und Land“ fördert das BMVI erstmals Infrastrukturprojekte der Länder und Kommunen für einen besseren Radverkehr vor Ort. Bis 2023 stehen dafür allein bis zu rund 660 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel ist u.a.:
- Der Aufbau eines sicheren, lückenlosen und baulich möglichst getrennten Radnetzes sowohl in urbanen als auch in ländlichen Räumen,
- die Bereitstellung moderner Abstellanlagen für Fahrräder,
- die Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für Lastenräder sowie
- Verkehrsverlagerung durch den Umstieg vom Kfz aufs Fahrrad.
Nationalen Radverkehrsplan 3.0
Der Bereich Fahrradparken ist ein wichtiges Element im Nationalen Radverkehrsplan 3.0 des BMVI, der im Mai vom Bundeskabinett verabschiedet wurde. Das Anliegen: Mehr, besserer und sicherer Radverkehr – in der Stadt und auf dem Land.
Pressemitteilung des BMVI
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