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Vernetzte Mobilität erfordert vernetztes Handeln

Kommunales Mobilitätsmanagement

Mobilität in Kommunalverwaltungen zu bearbeiten, kann eine echte Herausforderung sein. Die abteilungsscharfe Trennung von Inhalten macht eine Zuordnung und Abstimmung schwer. Oft fehlt auch der politische Wille, denn Politik braucht Überzeugungsarbeit. Dazu kommen Strukturen und Hierarchien innerhalb der Verwaltung, die eher trennen als verbinden. Es fehlt eine interdisziplinäre Schnittstelle.

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW hilft Kommunalverwaltungen, diese Schnittstelle einzurichten und die Mitarbeiter*innen mit dem richtigen Know-How ausszustatten. Denn: Mobilität ist eine Querschnittsaufgabe in der Verwaltung. Mit angepassten Strukturen wird Mobilität für alle zum echten Gewinnerthema. Auch bei den Kommunalwahlen.

Neue Planungsroutinen

Koordination statt fragmentierte Bearbeitung

Dafür setzen wir eine erprobte Strategie ein: Das Kommunale Mobilitätsmanagement. Mit diesem Ansatz schaffen Kommunalverwaltungen neue Planungsroutinen für Mobilität. Wie? Durch Koordination.

Strategien, Konzepte und Maßnahmen zu Mobilität werden nicht mehr einzeln betrachtet, sondern ganzheitlich bearbeitet. Das geht über die Verkehrsplanung hinaus. Denn mit Kommunalem Mobilitätsmanagement können Kommunen das Mobilitätsverhalten ihrer Bürger*innen beeinflussen. Kommunales Mobilitätsmanagement erfordert deshalb erfahrungsgemäß vor allem erstmal eins: ein Umdenken der internen Prozesse.

nachhaltige Mobilität als politisches Ideal

Veränderung von Innen nach Außen

Typischerweise beginnen wir mit einer Analyse und Umstellung der Arbeitsprozesse in der Verwaltung - dem Change Management. Denn Mobilität betrifft viele Abteilungen und Bereiche. Für beste Ergebnisse arbeiten alle Abteilungen in Mobilitätsfragen zusammen. Wie das funktioniert, zeigt unser Erklärfilm.

Nur wenn Mobilität Chefsache ist, kann die Verwaltung sie auch erfolreich umsetzen. Darum unterstützen wir auch die Verwaltungsspitze und Kommunalpolitik mit speziellen Angebote, wie etwa die der jährlichen Hauptverwaltungsbeamtenkonferenz oder unserem Ratgeber für Koalitionsverträge. 

Deutschlandweit einmalig

Kommunale Mobilitätsmanager*innen als interdisziplinäre Schnittstelle

Gleichzeitig empfehlen wir, Mobilitätsmanager*innen einzustellen oder auszubilden. Mobilitätsmanager*innen koordinieren die Abteilungen und etablieren Mobilität als interdisziplinäres Thema. Unser LEHRGANG KOMM  findet zwei mal jährlich statt, trotzdem ist er in der Regel schnell ausgebucht. Deutschlandweit ist das Angebot in dieser Form einmalig. Seit 2015 haben wir über 150 kommunale Mobilitätsmanager*innen weitergebildet.

Gemeinsamer Wissensfundus

Vorhandenes Know-How zusammenführen

Die entscheidende Herausforderung für Kommunen liegt darin, die ganzheitliche Betrachtung von Mobilität in der gesamten Verwaltung dauerhaft zu verankern. Die Grundlage dafür bildet das kommunale Mobilitätsmanagement, das die spezialisierten Kräfte aus den verschiedenen Fachbereichen in interdisziplinären Teams zusammenführt und so einen großen gemeinsamen Wissensfundus schafft. Doppelstrukturen werden abgebaut und Parallelarbeiten vermieden. Optimale Kommunikations- und Kooperationsbedingungen geben für diese Prozesse motivierende Impulse. Kommunales Mobilitätsmanagement erfindet nicht zwingend alles neu, sondern verbindet vor allem vorhandenes Know-how auf neue Weise.

Die Kür

Integriertes Handlungskonzept

Idealerweise resultiert das kommunale Mobilitätsmanagement in einem kommunalen Mobilitätskonzept. Dieses integrierte Handlungskonzept hat den Anspruch, Beteiligungen zu ermöglichen, Ziele festzulegen, Maßnahmen umzusetzen und Wirkungen zu messen. Es verbindet als „Masterplan“ die konkreten Lösungsansätze zu einer Gesamtstrategie, die auch bei kleinteiligen Maßnahmen ein zielführendes Vorgehen gewährleistet.

Hier liegt der entscheidende Perspektivwechsel in der verkehrspolitischen Steuerung: Maßnahmen aus dem Bereich der Infrastruktur, des Bau- und Planungsrechts sowie aus dem Bereich der Informations- und Öffentlichkeitsarbeit greifen nahtlos ineinander. Die kommunalen Verkehrsunternehmen werden dabei  entsprechend ihrer zentralen Rolle als moderne Mobilitätsdienstleister frühzeitig in die Konzeption eingebunden, auch Interessensverbände und Bürger*innen werden beteiligt.