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2025 ist ein besonderes Jahr für uns als Zukunftsnetz Mobilität NRW und auch für Sie. Wir feiern zehn Jahre gemeinsames Engagement für nachhaltige Mobilität und blicken gespannt in die Zukunft: Die Kommunalwahl haben Veränderungen mit sich gebracht, die Ihre Arbeit vor Ort direkt beeinflussen. Neue Ereignisse bieten immer auch neue Möglichkeiten – diese möchten wir gemeinsam mit Ihnen erkennen und gestalten. Unsere Netzwerkveranstaltung für das Rheinland am 18. November in Bergisch Gladbach war dafür der erste Aufschlag.

Ankommen bei Frühstück und Getränken

Der Tag begann für die über 100 Mitarbeitende aus Kommunen und Kreisen mit einem Frühstück und bot bereits von Beginn an Gelegenheit zum Netzwerken.

Willkommen und Grußworte

Bürgermeister Marcel Kreutz und Landrat Arne von Boetticher betonten in ihren Grußworten die Wichtigkeit von erfolgreichem Mobilitätsmanagement für die Stadt und den Kreis und stellten die großartige Arbeit heraus, die die Mobilitätsmanager*innen leisten. Wir wünschen beiden alles Gute für ihr neues Amt. 

Auch die Grußworte von Christoph Overs (go.Rheinland/ Zukunftsnetz Mobilität NRW) und Evelin Unger-Azadi (Ministerium für Naturschutz, Verkehr und Nachhaltigkeit NRW) waren motivierend und zuversichtlich den neuen Herausforderungen gegenüber.

Vortrag und Gesprächsrunde

(Smilla Dankert | Zukunftsnetz Mobilität NRW)

Michael Adler (Agentur tippingpoints) stellte in seinem Vortrag Mobilität anders kommunizieren – Impulse für die neue Amtszeit fünf Thesen vor, wie Mobilität neu geframt werden kann, um wieder zu überzeugen.

Seine Botschaft:
"Mobilität kann auf viele verschiedene Weisen kommuniziert werden – nutzen Sie die Situation in Ihrer Kommune"
zeigte spielerisch neue Handlungsmöglichkeiten auf.

 


Im Anschluss fand die Gesprächsrunde Wie nutzt die Kommunalwahl dem Kommunalen Mobilitätsmanagement? statt. Franziska Schulz (Rheinisch-Bergischer Kreis), Claudia Tonic-Cober (Stadt Jülich), Dr. André Berbuir (Rhein-Sieg-Kreis), Dr. Armin Langweg (Stadt Aachen), Michael Adler (Agentur tippingpoints) und Christoph Overs (Zukunftsnetz Mobilität NRW / go.Rheinland) diskutierten über neue Möglichkeiten, die sich durch die politischen Veränderungen auftun.

Sie tauschten ihre Erfahrungen über Formate für die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Politik aus und stellten die vermittelnde Rolle von Mobilitätsmanager*innen heraus. Die Erfahrungen der Mobilitätsmanager*innen zeigten, dass es keine Blaupause gibt, um Mobilitätsthemen in einer neuen politischen Landschaft zu platzieren. Wichtiger ist es zu wissen, welche Themen den neuen Spitzen besonders wichtig sind und dies als Einfallstore für Mobilitätsthemen zu nutzen. Veränderte Mehrheiten und Verwaltungsspitzen bieten auch immer Chancen und Möglichkeiten der neuen Zusammenarbeit.

Austausch auf Kreisebene und parallele Workshops

Der Vormittag endete mit einem Austausch auf Kreisebene und zwischen den kreisfreien Städten. Nach der Mittagspause standen zielgerichtete Ausrauschrunden und praxisorientierte Workshops auf dem Programm. Die Themen reichten von der Zusammenarbeit mit neuen Verwaltungsspitzen über die Kommunikation mit der Kommunalpolitik bis hin zur Umsetzung von Mobilitätskonzepten. Die Ergebnisse zeigten: Der direkte Dialog und die gemeinsame Erarbeitung von Strategien sind entscheidend für den Erfolg.

Austausch zu den Themen:

  • Welche Chancen ergeben sich aus den neuen Mehrheiten für das Thema Mobilität?
  • Mit welchen Argumenten kann ich überzeugen und gewinnen?
  • Wie können wir uns gegenseitig dabei helfen, dass das Thema im Fokus bleibt?

Workshops 

  • Neue*r Bürgermeister*in/ Landrät*in und jetzt?
  • Kommunikation mit Kommunalpolitik - Mobilität auf die Agenda bringen
  • Mobilitätskonzepte umsetzen – Politik für Maßnahmen gewinnen

Vorträge & Exkursionen

Ein besonderes Highlight war die Bergische Waffelpause, die für eine angenehme Unterbrechung sorgte, bevor die Veranstaltung mit drei Exkursionen ausklang. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in das Zanders-Areal als zukünftiges urbanes Quartier in Bergisch Gladbach, Maßnahmen zur Gestaltung der Stadtmitte vor Ort sowie der kommunikativen Zusammenarbeit zwischen der Stadt Bergisch Gladbach und dem Rheinisch-Bergischen Kreis.

Mobilität in Bergisch Gladbach und im Rheinisch-Bergischen Kreis

  • Besser zusammen als allein! - Gemeinsam die Neue Mobilität kommunizieren | Rheinisch-Bergischer Kreis und Stadt Bergisch Gladbach
  • Zanders-Areal: Vom Industrieareal zum chancenreichen urbanen

Zukunftsquartier | Stadt Bergisch Gladbach

  • Mobilitätsmanagement und Verkehrsplanung in der Stadtmitte:
    über Stadt-Terrassen, Fußverkehr-Checks und aktuelle Projekte | Stadt Bergisch Gladbach

Das Team der Koordinierungsstelle Rheinland sagt Danke

Unser Fazit: Das Netzwerk-Jahrestreffen Rheinland 2025 war geprägt von konstruktivem Austausch, praxisnahen Impulsen und einem starken Gemeinschaftsgefühl. Wir danken allen Beteiligten für ihre aktive Mitwirkung und freuen uns auf das nächste Jahr mit Ihnen.