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Diese Fachgruppe richtet sich an Mobilitätsbeauftragte in den Kommunen, die sich damit beschäftigen möchten, welche planerischen, gestalterischen und organisatorischen Voraussetzungen es braucht, um autoreduzierte und autofreie Wohnquartiere zu planen.

Worum geht's?

  • Was zeichnet Wohnquartiere aus, die die nachhaltige Mobilität ihrer Bewohner*innen fördern?
  • Wie wird nachhaltige Mobilität bei der Entwicklung von neuen Wohnquartieren mitgedacht?

In dieser Fachgruppe geht es darum, wie kommunales Mobilitätsmanagement bei der Umsetzung autoreduzierter und autofreier Quartiere unterstützt, wann nachhaltige Mobilität im Planungsprozess mitgedacht werden sollte und was es bei der Aufstellung von städtebaulichen Rahmenplänen zu beachten gilt.

Kommunales Mobilitätsmanagement im Planungsprozess
Um nachhaltige Wohnquartiere erfolgreich umzusetzen, gilt es das Querschnittsthema Mobilität stetig mitzudenken. Kommunales Mobilitätsmanagement (KOMM) hilft dabei, dass dies gelingt. Wir beschäftigen uns damit, was es für KOMM-Strukturen gibt und wie diese aufgebaut bzw. vertieft werden können, um im Planungsprozess unterstützend zu wirken. Den Teilnehmenden wird nach einem Input zu dem Thema Raum für Erfahrungsaustausch gegeben.  

Wie unterstützen städtebauliche Rahmenpläne die Entwicklung nachhaltiger Wohnquartiere und wie wird Mobilität im Projektverlauf mitgedacht?
Durch den Input von Thomas Scholle (plan-lokal) gehen wir der Bedeutung von städtebaulichen Rahmenplänen zur Schaffung verkehrlich nachhaltiger Wohnquartiere nach. Weiter beschäftigen wir uns mit der Frage, wie der Dreiklang der integrierten Planung aus Städtebau, Freiraum und Verkehr gelingen kann und in welchen Projektphasen Mobilität Berücksichtigung findet. Auch hier haben die Teilnehmenden Gelegenheit, ihre eigenen Fragestellungen einzubringen und über Erfahrungen zu diskutieren.

Blick in die Praxis: Die autoreduzierte Lincoln-Siedlung in Darmstadt
Als letzten Teil der Fachgruppe gehen wir in die Praxis. Hanna Wagener (Mobilitätsmanagement Wissenschaftsstadt Darmstadt) liefert uns Einblicke in die Entstehung der autoreduzierten Lincoln-Siedlung in Darmstadt: Sie stellt das Mobilitätsmanagement und die verschiedenen Bausteine des Mobilitätskonzeptes von Stellplatzmanagement bis Beteiligung über Finanzierung vor. Außerdem erhalten wir Einblicke in die planungsrechtlichen Grundlagen und die planungspraktischen Erkenntnisse aus dem Projekt.

Nach dem Input haben die Teilnehmenden erneut die Möglichkeit für Austausch und das Einbringen eigener Fragestellungen und Erfahrungen.

Für Wen?

Die Veranstaltung richtet sich an alle Mitgliedskommunen des Zukunftsnetz Mobilität NRW, welche von der Koordinierungsstelle Rheinland betreut werden.

Wann und Wie?

Die Veranstaltung findet in Präsenz in Köln statt. Bitte melden Sie sich bis zum 22. April 2026 an.

Haben Sie Rückfragen oder ein Anliegen? Dann melden Sie sich gerne bei:
Katharina Nettersheim  | katharina.nettersheim@gorheinland.com