E‑Scooter-Dienste stehen exemplarisch für die Dynamik neuer Mobilitätsangebote und werden in vielen Kommunen aktuell intensiv diskutiert. Dabei prägen vor Ort häufig ganz konkrete Herausforderungen die Wahrnehmung: falsch abgestellte Fahrzeuge, Nutzungskonflikte auf Gehwegen, Sicherheitsfragen und insbesondere Probleme für mobilitätseingeschränkte und blinde Menschen. Gleichzeitig stellen sich grundlegende Fragen nach der Rolle dieser Angebote in der kommunalen Mobilitätsstrategie und ihren positiven Nutzen.
Vor diesem Hintergrund laden wir Sie herzlich zu einer Online-Fachgruppe ein.
Worum geht's?
Im Mittelpunkt steht die aktuelle Studie, die erstmals umfassend empirisch untersucht, welche Rolle E‑Scooterdienste in der Alltagsmobilität und für multimodale Verkehrssysteme spielen.
Den Einstieg übernimmt Dr. Sören Groth (ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung), Autor der Studie, mit einer Vorstellung zentraler Ergebnisse und deren Einordnung für die kommunale Praxis. Zudem gibt Timo Resch einen Ausblick auf die geplante Novellierung der eKFV / StVO und beleuchtet erste Auswirkungen auf Kommunen – insbesondere mit Blick auf Fragen des Parkens sowie den Umgang mit Free-Floating- und stationsbasierten Systemen.
Im Anschluss steht – wie im Format etabliert – der kollegiale Austausch im Vordergrund:
- Welche Herausforderungen erleben Sie vor Ort?
- Welche Steuerungsansätze funktionieren?
Diskutieren Sie mit anderen Kommunen mögliche Wege im Umgang mit E‑Scootern und weiteren neuen Mobilitätsanbietern.
Für wen?
Der Veranstaltung richtet sich an alle Mitgliedskommunen in NRW, die vom Zukunftsnetz Mobilität NRW betreut werden.
Wann und wie?
Die Fachgruppe findet am Freitag, 17. Juli 2026 von 10 - 11:30 Uhr online via Microsoft Teams statt.
Bitte melden Sie sich bis zum 13. Juli 2026 an. Sie erhalten wie immer kurz vor dem Termin die Zugangsdaten.
