20.07.2026 | Aktuelles
Vom Rundgang zur Umsetzung: Neue Beispiele zeigen die Wirkung der Fußverkehrs-Checks NRW
Köln. Gehen ist gesund, günstig und praktisch – zumindest in der Theorie. In der Praxis sieht es häufig anders aus. Wie animiert man Menschen also dazu, mehr zu Fuß zu gehen? Die Antwort liefern die Fußverkehrs-Checks NRW. Während in vielen teilnehmenden Kommunen aktuell Begehungen stattfinden, zeigt das Zukunftsnetz Mobilität NRW mit neuen Vorher-Nachher-Beispielen und einem Film, welche Wirkung das Format vor Ort entfalten kann. Sie machen sichtbar, wie aus Beobachtungen konkrete Verbesserungen für den Fußverkehr werden.
Der Fußverkehrs-Check hilft Städten, Kreisen und Gemeinden dabei, zu erkennen, wie gut Wege zu Fuß funktionieren – und wo Verbesserungen nötig sind. Das Besondere daran: Alle machen mit. Verwaltung, Politik, Anwohnende und unterschiedliche Zielgruppen schauen sich ausgewählte Routen gemeinsam an. So entsteht ein echter Perspektivwechsel.
Spaziergang macht Hindernisse deutlich
Flankiert von einem vorbereitenden und nachbereitenden Workshop sind die Begehungen das Herzstück der Fußverkehrs-Checks. Gemeinsam gehen Bürgerinnen und Bürger mit Vertreter*innen von Politik und Verwaltung sowie weiteren lokalen Akteur*innenausgewählte Routen ab. Vor Ort diskutieren sie Probleme, Sicherheitsaspekte und Aufenthaltsqualität. Hindernisse wie etwa enge Wege, fehlende Querungsmöglichkeiten, schlechte Einsicht oder fehlende Sitzplätze zum Ausruhen auf der Strecke werden identifiziert und Lösungen am Beispiel besprochen. So entstehen konkrete Vorschläge, wie Wege, Plätze und Querungen verbessert werden können.
Doch was passiert nach den Rundgängen? Das zeigen die neuen Inhalte auf der Website des Zukunftsnetz Mobilität NRW. Die Vorher-Nachher-Beispiele dokumentieren anschaulich, wie aus den Empfehlungen der Fußverkehrs-Checks konkrete Maßnahmen entstanden sind. Sie zeigen, dass oft bereits vergleichsweise kleine Veränderungen große Wirkung entfalten können.
Großes Lob von ehemaligen Teilnehmenden
Ergänzt werden die Praxisbeispiele durch einen neuen Film, in dem ehemalige Teilnehmende zu Wort kommen. Sie berichten, welche Impulse die Fußverkehrs-Checks NRW in ihren Kommunen ausgelöst haben und warum der Schritt von der Analyse zur Umsetzung entscheidend ist. Der Film macht deutlich: Fußverkehrs-Checks schaffen nicht nur planerische Grundlagen. Sie fördern den Austausch zwischen Bürgerschaft, Politik und Verwaltung und stärken das Bewusstsein für die Bedürfnisse von Menschen, die zu Fuß unterwegs sind.
„Der Fußverkehrs-Check NRW zeigt, wie nachhaltige Mobilitätsentwicklung gemeinsam gelingen kann. Wenn Menschen ihre Erfahrungen direkt vor Ort einbringen können, entstehen Lösungen mit hoher Akzeptanz und konkretem Nutzen für den Alltag“, sagt Christoph Overs, Geschäftsstellenleiter des Zukunftsnetz Mobilität NRW mit Sitz bei der go.Rheinland GmbH in Köln.
Beliebtes Angebot
Seit 2019 unterstützt das Zukunftsnetz Mobilität NRW seine Mitgliedskommunen mit den Fußverkehrs-Checks dabei, die Mobilität zu Fuß systematisch zu fördern. Diese Aufgabe ist im Koalitionsvertrag der Landesregierung verankert. Die neuen Vorher-Nachher-Beispiele und der Film machen nun sichtbar, welche Veränderungen daraus entstehen können – und wie der gemeinsame Blick auf die Situation vor Ort den Anstoß für lebenswertere und attraktivere Städte und Gemeinden gibt.
Den Film und die Vorher-Nachher-Beispiele finden Sie hier:
www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/schwerpunkte/nahmobilitaet/fussverkehrs-check
Hintergrund Zukunftsnetz Mobilität NRW:
Das Zukunftsnetz Mobilität NRW ist ein Unterstützungsnetzwerk für Kreise, Städte und Gemeinden. Es betreut und berät seine Mitglieder rund um die nachhaltige Mobilitätsentwicklung, vom Veränderungsmanagement in der Verwaltung bis zur Förderung von konkreten Konzepten. Das Ziel: attraktive Mobilitätsangebote für lebendige, sichere und gesunde Kommunen und eine verlässliche Anbindung der ländlichen Räume an die Städte zu schaffen.
Pressekontakt
Sharon Beatty
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Geschäftsstelle
(0221) 20808 746
sharon.beatty@gorheinland.comPressekontakt
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