Map Search

Finden Sie die für Sie
relevanten Angebote.

18.08.2026 | Aktuelles

Förderprojekt entwickelt KI-Unterstützung für nachhaltige urbane Mobilitätsplanung

Gelsenkirchen/Köln: An einer KI-gestützten Anwendung zur Erstellung und Weiterentwicklung von Sustainable Urban Mobility Plans (SUMP) arbeiten die Westfälische Hochschule und das Büro Rupprecht Consult. Das Förderprojekt heißt "SUMP Assistant" und startete Anfang des Jahres - jetzt vermelden die Projektbeteiligten Fortschritte.

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung einer KI-gestützten Anwendung, die Kommunen bei der Erstellung und Weiterentwicklung von Sustainable Urban Mobility Plans (SUMPs) unterstützt.

Gemeinsam mit dem Institut für Internet-Sicherheit der Westfälischen Hochschule wurden bereits die technische Plattform, die Benutzeroberfläche sowie erste Funktionen entwickelt. Die erste Produktversion konzentriert sich dabei auf die Analyse und Entwicklung kommunaler Mobilitätsziele. Der SUMP Assistant soll es ermöglichen, bestehende Zielsysteme strukturiert auszuwerten und mit aktuellen europäischen Anforderungen abzugleichen. Grundlage hierfür ist eine kontinuierlich gepflegte Wissensdatenbank. In diese wurde bereits 

Dadurch erhalten Kommunen einen aktuellen und verlässlichen Zugang zu europäischen Vorgaben. Im Entwicklungsprozess zeigte sich, dass das Training einer spezialisierten KI hohe Anforderungen an Fachwissen, Detailtiefe und Qualitätssicherung stellt. Insbesondere die Interpretation unterschiedlich aufgebauter kommunaler Zielsysteme erfordert präzise Modellierung und umfangreiche Tests. Die gewonnenen Erkenntnisse beschleunigen inzwischen die Entwicklung weiterer Funktionen.

Pilotphase startet: Anwender-Kommunen sind gefragt
Bis Ende 2026 soll eine erste praxistaugliche Version für Pilotkommunen bereitstehen. In der Testphase wird der SUMP Assistant im kommunalen Arbeitsalltag erprobt und anhand von Nutzerfeedback weiterentwickelt. Die enge Zusammenarbeit mit den Pilotkommunen Aachen, Bielefeld, Düsseldorf, Gelsenkirchen und Troisdorf stellt sicher, dass die Anwendung praxisnah auf die Anforderungen der zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer ausgerichtet wird.

Die Projektverantwortlichen freuen sich über weitere Pilotanwender*innen aus Kommunen und Regionen, die an der Erstellung oder Umsetzung nachhaltiger urbaner Mobilitätspläne beteiligt sind und den SUMP Assistant testen möchten. Art und Umfang der Erprobung können, so die Projektentwickler*innen, an Bedürfnisse, Interessen und zeitlichen Möglichkeiten angepasst werden. 

Jetzt zur Pilotphase anmelden

Darüber hinaus wird innerhalb des Projekts an zusätzlichen Anwendungsfällen, insbesondere in der Maßnahmenplanung und Priorisierung kommunaler Mobilitätsmaßnahmen, gearbeitet. Langfristig soll der SUMP Assistant Kommunen dabei unterstützen, den gesamten SUMP-Prozess effizienter, datenbasierter und zukunftsorientierter zu gestalten.


Weitere Beiträge

07.09.2026 | Aktuelles

E-Tretroller: Neue Regeln, neue Chancen

Mit der Novellierung der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung rücken E-Tretroller näher an Fahrräder. Daraus ergeben sich für Kommunen neue Möglichkeiten.

Weiterlesen

01.09.2026 | Aktuelles

Ist Radfahren in Ihrer Stadt "gut genuuuuug"?

Kinder und Jugendliche erleben Mobilität anders als Erwachsene. Genau deshalb rückt der ADFC-Fahrradklima-Test ihre Perspektive in diesem Jahr erstmals besonders in den Fokus. Ab dem 1. September können junge Menschen ihre Erfahrungen mit dem Radfahren teilen.

Weiterlesen

01.09.2026 | Aktuelles

Unsere Mikro-Trainings im Herbst und Winter 2026

In unseren Mikro-Trainings fokussieren wir uns auf konkrete Problemstellungen aus Ihrem Alltag und erarbeiten gemeinsam Lösungen. Ab sofort können Sie sich für die Termine im zweiten Halbjahr 2026 anmelden.

Weiterlesen