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04.05.2026 | Aktuelles

Digitale Helfer für die Mobilitätswende: MDD NRW und MobiMap überzeugen Kommunen

Digitale Werkzeuge, die den Alltag in Kommunen spürbar erleichtern und gleichzeitig die Mobilitätswende voranbringen – darum ging es bei der Online-Infoveranstaltung zur Multimodalen Datendrehscheibe NRW (MDD NRW) und dem Kartenservice MobiMap NRW. Zahlreiche Vertreter*innen aus Kommunen und Verkehrsunternehmen aus dem Rheinland nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand über praxistaugliche, datenbasierte Lösungen für eine moderne Mobilitätsplanung zu informieren.

Im Mittelpunkt stand die MDD NRW, ein echtes Entlastungsinstrument für Kommunen. Als zentrale Datendrehscheibe bündelt sie unterschiedlichste Mobilitätsdaten und stellt sie standardisiert zur Verfügung. Das spart Zeit, reduziert Abstimmungsaufwand und schafft eine verlässliche Grundlage für Planung, Kommunikation und Entscheidungsprozesse vor Ort.



Mobilitätsdaten nutzen statt suchen
Im ersten Teil der Veranstaltung erhielten die Teilnehmenden einen kompakten Überblick über die Funktionen der MDD NRW, die angebundenen Mobilitätsdaten und deren vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Deutlich wurde: Die Datendrehscheibe macht komplexe Informationen einfach nutzbar – ein echter Gewinn für Kommunen, die datenbasiert arbeiten wollen, ohne eigene technische Infrastrukturen aufbauen zu müssen.

MobiMap NRW: In wenigen Schritten zur eigenen Mobilitätskarte
Darauf aufbauend wurde mit der MobiMap NRW ein kostenloses Tool vorgestellt, das die Potenziale der MDD NRW unmittelbar in die Anwendung bringt. In einem praxisnahen Tutorial zeigten die Referierenden, wie Kommunen in kürzester Zeit eine eigene digitale Mobilitätskarte erstellen können – übersichtlich, intuitiv und bereit für die Einbindung auf der eigenen Website.

Der Weg zur eigenen MobiMap ist dabei bewusst einfach gehalten:

  • Region wählen: Stadt, Landkreis oder Postleitzahl eingeben.
  • Angebote auswählen: Relevante Mobilitätsangebote anklicken. Mit einem MDD-NRW-API-Token lassen sich zusätzliche Datensätze freischalten. Die kostenlose Registrierung ist unkompliziert möglich.
  • Individualisieren: Titel, Beschreibung und Logo ergänzen – fertig. Der Link zur fertigen Karte wird per Mail verschickt und kann direkt eingebunden werden.

So entsteht ohne großen Aufwand ein digitales Angebot, das Bürger*innen Orientierung bietet und die kommunale Mobilitätsvielfalt sichtbar macht.

Unterstützung über das Tool hinaus
Neben der technischen Umsetzung ging es auch um flankierende Unterstützungsangebote. Vorgestellt wurden unter anderem Hilfen von unserem Träger go.Rheinland und der Koordinierunggstelle des Zukunftsnetz Mobilität NRW bei Ausschreibungen mit Datenbezug – ein wichtiger Baustein, um Kommunen nicht nur mit Tools, sondern auch mit Know-how zu stärken.

Eine offene Fragerunde bot zum Abschluss Raum für Austausch, Rückfragen und Praxisbeispiele. Das rege Interesse zeigte deutlich: Der Bedarf an einfach nutzbaren, datenbasierten Lösungen für die Mobilitätswende ist groß. Entsprechend ist geplant, die Infoveranstaltung künftig zu wiederholen.


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