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09.12.2025 | Aktuelles

Mobilitätspreis.NRW 2025 - Gewinner

Verkehrsminister Oliver Krischer verlieh den diesjährigen Mobilitätspreis.NRW im Rahmen des Mobilitätstag.NRW 2025 in Düsseldorf. Ausgezeichnet wurden drei innovative und zukunftsweisende Projekte aus Nordrhein-Westfalen, die sich für eine klimafreundliche Mobilität einsetzen. Die Öffentlichkeit wählte ihre Favoriten aus den zuvor von unserer unabhängigen Fachjury bestimmten fünf Finalprojekten. Die Top Drei erhielten insgesamt ein Preisgeld von 30.000 Euro, das in die Projekte reinvestiert wird und so zu einer einfachen, flexiblen und klimaneutralen Zukunft des Verkehrs in NRW beiträgt.

1. Platz - Triangel – das Radwege-3-Eck im Kreis Steinfurt (Kreis Steinfurt)

Die Triangel ist die erste durchgehende Veloroute im Kreis Steinfurt und verbindet auf rund 62 Kilometern sechs Kommunen über ehemalige Bahntrassen und ausgebaute Wirtschaftswege. Kürzere Fahrzeiten, höhere Verkehrssicherheit und ein attraktives Angebot für den Berufs- und Freizeitverkehr sind nur einige der Resultate des Projekts, von denen rund 160.000 Bürgerinnen und Bürger profitieren.

2. Platz - bonus mobil – Sauber fahren, Kohle sparen (Ruhrbahn GmbH)

Für Essen und Mülheim an der Ruhr bietet die Ruhrbahn per App das Bonusprogramm „bonus mobil“. Dieses soll die Menschen dazu motivieren, klimafreundliche Verkehrsmittel wie Bus, Bahn, Rad oder die eigenen Füße zu nutzen. Jeder klimafreundlich zurückgelegte Kilometer wird automatisch erfasst und mit Punkten belohnt, die in Prämien eingetauscht werden können. So trägt das Projekt dazu bei, langfristig klimafreundliche Mobilitätsgewohnheiten zu entwickeln.

3. Platz - Verkehrswende in Essen (Universität Münster, Institut für Didaktik der Geographie)

Bisher werden Jugendliche häufig zu wenig in die Entscheidungsprozesse für nachhaltige Mobilitätskonzepte einbezogen. Um das zu ändern, entwickelten Forschende an der Universität Münster ein an Schulen angesiedeltes Partizipationsformat. Dieses wurde in Essen durchgeführt: Schülerinnen und Schüler sowie Fahrradinitiativen untersuchten die aktuelle Radverkehrssituation in ihren Stadtteilen und lieferten wertvolle Impulse für weitere Planungen.

weitere Finalisten

  • Autofreie Siedlung Köln (Nachbarn60 e. V.)
    Das „Stellwerk60“ in Köln ist eine der größten autofreien Siedlungen in Deutschland. Durch die flächendeckende Fußgängerzone erhöht sich die Aufenthaltsqualität maßgeblich, in einer Quartiersgarage gibt es am Siedlungsrand Stellplätze für Autos. Das Projekt zeigt, wie ein Paradigmenwechsel beim Siedlungsbau im Sinne der Verkehrswende gestaltet werden kann.
  • Mehrfachnutzungspotenzial privater Parkplätze (ampido GmbH)
    Wie lässt sich das Parkraumproblem vieler Städte und Kommunen mit minimalen Kosten lösen? ampido schlägt eine effizientere Nutzung privater Stellflächen vor und hat das enorme Potenzial dafür in einer Studie ermittelt, unterstützt von der Agora Verkehrswende und der Hochschule RheinMain. Die Erhebung ist bundesweit einzigartig und liefert Erkenntnisse über die Anzahl und Auslastung privater Parkplätze im urbanen Raum.

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