06.09.2018 | Aktuelles
Mobilitätskonzept Leverkusen 2030+
Wie viele andere Städte wurde auch Leverkusen in den 60er und 70er Jahren zur autogerechten Stadt umgebaut. Die Konzeption von damals führt zu den Problemen von heute: Das Auto liegt deutlich an erster Stelle in der Verkehrsmittelnutzung, zahlreiche auf das Auto ausgelegte Straßenräume zerschneiden die Stadt und bieten nur wenig Raum für andere Verkehrsarten wie Radfahren oder zu Fuß gehen. Die Lebensqualität und Gesundheit der Bewohner leidet unter Lärm und Luftverschmutzung. Und trotzdem stehen die zahlreichen Pendler Tag für Tag immer öfter im Stau. Es ist Zeit, umzudenken...
Mit dem Mobilitätskonzept Leverkusen 2030+ werden Strategien definiert, wie sich die Menschen in Leverkusen bewegen werden.
Als ein zentraler Bestandteil einer zukunftsorientierten Stadtentwicklung soll im Mobilitätskonzept der Weg aufgezeigt werden, um ein nachhaltiges Mobilitätsangebot für die Menschen in Leverkusen zu schaffen und eine bedarfsgerechte, bezahlbare Infrastruktur zu entwickeln.
Im Vergleich zum „alten“ Verkehrsentwicklungsplan aus dem Jahr 2005 stehen dabei alle Fortbewegungsarten sowie relevante Verkehrsbelange im Fokus: u. a. ÖPNV, Radverkehr, Fußverkehr, Autoverkehr, Wirtschaftsverkehr, Parken, Straßenraumgestaltung, Mobilitätsmanagement und Verkehrssicherheit. Genauso werden aktuelle sowie sich bereits abzeichnende zukünftige Herausforderungen aufgegriffen, zum Beispiel die Elektromobilität, Maßnahmen zum Emissions- und Klimaschutz oder auch Zukunftsthemen wie autonomes Fahren.
Für das Mobilitätskonzept 2030+ werden basierend auf einer Analyse der Verkehrssituation zunächst Leitziele entwickelt. Daraufhin wird eine ganzheitliche, alle Verkehrsmittel und -themen umfassende Handlungsstrategie mit praxisnahen Maßnahmenvorschlägen erarbeitet. Die Erstellung des Mobilitätskonzepts Leverkusen wird voraussichtlich bis Ende 2019 dauern.
Der gesamte Prozess erfolgt unter dauerhafter Beteiligung von Verwaltung, Politik und der Öffentlichkeit.
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