25.08.2025 | Aktuelles
Mehrfachnutzung von Stellplätzen: Große Chancen für Städte
Zu einem schier erstaunlichen Ergebnis ist eine Untersuchung von Parkplätzen im Kölner Agnesviertel gekommen. Von den rund 1.900 privaten und halböffentlichen Stellplätzen bleiben über zwei Drittel dauerhaft ungenutzt – obwohl Parkplätze auf öffentlichen Straßen knapp sind und der Suchverkehr die Umwelt belastet.
Die Studie von ampido und der Hochschule RheinMain zeigt: Viele dieser Stellplätze könnten durch digitale Lösungen und clevere Mehrfachnutzung als zusätzliche Parkmöglichkeiten aktiviert werden – ganz ohne neue Quartiersgaragen.
Was wurde untersucht?
- Stellplätze in unter anderem Tiefgaragen, Innenhöfen, Parkhäusern und auf Außenflächen
- Nutzungstypen wie Wohnen, Büro, Gastronomie oder öffentliche Einrichtungen
- Auslastung über 14 Tage hinweg
Zentrale Erkenntnisse
- Besonders bei Gewerbe und öffentlichen Einrichtungen liegt die Auslastung oft unter 30 Prozent.
- Auch Wohnstellplätze sind nur zu etwa 64 Prozent ausgelastet.
- 66 Prozent der Stellplätze sind durch Tore gesichert – digitale Zugangssysteme könnten hier helfen.
- Insgesamt könnten zwischen 995 und 1.300 zusätzliche Stellplätze nutzbar gemacht werden – ohne große Investitionen.
Impulse für die kommunale Mobilitätsstrategie
Die Ergebnisse zeigen: Kommunen können durch die Aktivierung und Mehrfachnutzung bereits vorhandener Stellflächen den öffentlichen Raum neu verteilen, den Parksuchverkehr reduzieren und die Lebensqualität in den Quartieren verbessern. Voraussetzung dafür ist ein strategisches, flächendeckendes Vorgehen und die Einbindung in umfassende Mobilitäts- und Parkraummanagementkonzepte.
Wir unterstützen unsere Mitglieder dabei, Konzepte zu Entwerfen. Mehr zur Studie und konkrete Handlungsempfehlungen gibt’s unter: www.mehrfachnutzung.org
Ansprechpersonen
Thomas Nienhaus
Beratung in Westfalen-Lippe
(0160) 6185772
t.nienhaus@nwl-info.deFlorian Bunse
Beratung in Westfalen-Lippe
(0151) 5148 2807
f.bunse@nwl-info.deUlrich Hornig
Beratung in Rhein-Ruhr
(0209) 1584 171
hornig@vrr.deSophia Zocholl
Beratung im Rheinland
(0221) 20808 760
sophia.zocholl@gorheinland.comVeranstaltungen
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