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30.06.2026 | Aktuelles

„Gelbe Füße“ markieren sicheren Schulweg an der Promenadenschule Jülich

Die Stadt Jülich und die Promenadenschule haben gemeinsam einen wichtigen Schritt für mehr Sicherheit und selbstständige Mobilität auf dem Schulweg umgesetzt. Mit der Aktion „Gelbe Füße“ wurde jetzt das Pilotprojekt „EMW macht Schule“ erfolgreich abgeschlossen, an dem Jülich als eine von drei ausgewählten Pilotkommunen teilgenommen hat.

Weniger Elterntaxis – mehr Sicherheit

Auslöser für das Projekt waren über Jahre hinweg wiederkehrende gefährliche Situationen durch sogenannte Elterntaxis. Trotz ausgewiesener Haltezonen kam es regelmäßig zu unübersichtlichen Verkehrslagen rund um die Schule. „Das Chaos auf der Straße hat deutlich abgenommen, sogar die Elternlotsen wurden eingestellt“, berichtet Claudia Tonić-Cober, Mobilitätsbeauftragte der Stadt Jülich. Die Maßnahmen des Projekts zeigen damit bereits spürbare Wirkung.

Gemeinsam entwickelt: Schule, Stadt, Polizei und Eltern

In Arbeitskreisen arbeiteten Schule, Stadtverwaltung, Polizei, Eltern und der AK Inklusion eng zusammen. Ziel war es, mit einfachen, aber wirksamen Mitteln die Schulwege sicherer zu gestalten – darunter:

  • neue Markierungen und Beschilderungen
  • Bordsteinabsenkungen für barrierefreie Querungen
  • die Einrichtung einer Einbahnstraßenregelung in der Frankenstraße
  • Sperrflächen zur Verbesserung der Sichtbeziehungen für Kinder

Diese Maßnahmen wurden im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche 2025 erprobt und anschließend dauerhaft umgesetzt.

Ein starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität

Die Aktion erstreckt sich über zentrale Bereiche rund um die Schule – von der Adolf-Fischer-Straße über die Ellbachbrücke bis zur Promenade und weiter zur Kartäuserstraße. Sonderpädagoge Fabian Daber betont: „Das ist ein kontinuierlicher Prozess der Verkehrserziehung. Mit jedem Schuljahr beginnen wir erneut, Kinder und Eltern zu bestärken.“

Mit den „Gelben Füßen“ setzt Jülich ein sichtbares Zeichen für sichere, selbstständige und nachhaltige Mobilität auf dem Schulweg – und zeigt, wie erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Schule, Stadt und Zukunftsnetz Mobilität NRW aussehen kann.


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