26.02.2026 | Aktuelles
Pulheim fördert barrierefreien Ausbau durch Fußwegenetz
Wie gerne und häufig eine Fußwegeverbindung genutzt wird, hängt auch von ihrer Gestaltung ab. Eine entscheidende Rolle spielen Barrierefreiheit, Kontinuität und Sicherheit der Straßen und Wege. Die Stadt Pulheim hat ein Fußwegenetz aus Haupt- und Nebenrouten entwickelt, mit dessen Hilfe die Verwaltung Wegeverbindungen in den kommenden Jahren systematisch ausbaut und mit Qualitätsstandards versieht.
Feste Qualitätsmerkmale
Das Fußwegenetz ist Teil des 2023 beschlossenen Mobilitätskonzeptes der Stadt. Inhaltlich orientiert es sich eng an den im Konzept definierten Qualitätsmerkmalen. Dazu gehören auf Hauptrouten zum Beispiel Mindestgehwegbreiten von 2,50 m, eine durchgängige Barrierefreiheit, die sichere Erreichbarkeit von Haltestellen und eine hohe Aufenthaltsqualität, etwa durch Begrünung und Beleuchtung.
Nebenrouten, die Wohngebiete und Stadtteile vernetzen, sollen durchgehend nutzbar sein, sichere Querungsanlagen aufweisen und bedeutende Ziele wie Schulen, Haltestellen oder Supermärkte im Streckenverlauf berücksichtigen. Bei der Erstellung des Netzes arbeitete die Stadt eng mit dem Seniorenbeirat zusammen und ließ viele seiner Anregungen zu den Bedarfen älterer und mobilitätseingeschränkter Menschen einfließen.
Systematische Erfassung des Ist-Zustandes
Im Zuge der Erstellung des Wegenetzes erfasste und dokumentierte die Stadt außerdem erstmals den aktuellen Stand des barrierefreien Ausbaus an Querungsstellen. Diese systematische Erfassung ermöglicht eine transparente Priorisierung zukünftiger Maßnahmen. Querungen mit erheblichem Handlungsbedarf – also nicht barrierefreie Stellen – möchte die Stadt dabei bevorzugt verbessern. Gleichzeitig bleibt es möglich, einzelne Maßnahmen wie Bordsteinabsenkungen auch außerhalb der definierten Routen umzusetzen, wenn vor Ort ein Bedarf besteht.
Die Stärke der Netzplanung
Indem Städte Fußverkehrsrouten in Netzen denken und planen, schaffen sie eine Grundlage, um Fußwege nicht nur punktuell zu bearbeiten, sondern sie systematisch auszubauen und auch neue Verbindungen herzustellen. So müssen Fußwege häufig nicht entlang großer Straßen geführt werden. Eine Netzplanung erlaubt eine strategische Verkehrsführung unterschiedlicher Verkehrsmittel, die es ermöglicht, ruhige, sichere, lückenlose und oftmals auch direktere Fußverbindungen zu schaffen.
Wir unterstützen unsere Mitglieder bei der Planung eines solchen Fußverkehrsnetzes, etwa mit einem Fußverkehrs-Check oder durch die Bespielung von Fußhauptrouten mit unserem Stadtmöbelangebot, den Stadt-Terrassen.
Fragen zum Fußverkehrs-Check? Unser Team hilft gern weiter:

Katja Naefe
Beratung im Rheinland
(0221) 20808 731
katja.naefe@gorheinland.com
Mareike Jansen
Beratung im Rheinland
(0221) 20808 737
mareike.jansen@gorheinland.com
Ulrich Hornig
Beratung in Rhein-Ruhr
(0209) 1584 171
hornig@vrr.de
Thomas Nienhaus
Beratung in Westfalen-Lippe
(0160) 6185772
t.nienhaus@nwl-info.de
Florian Bunse
Beratung in Westfalen-Lippe
(0151) 5148 2807
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