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10.06.2025 | Aktuelles

Räder für alle: Mit "Hellweg Bike" durch den Kreis Soest

Fahrradmietsysteme ergänzen immer häufiger das bestehende Mobilitätsangebot, auch außerhalb der Ballungsräume. Besonders wirksam werden sie in Ergänzung zum ÖPNV – so wie jetzt im Kreis Soest. Dort steht seit Mai 2025 unter dem Namen „Hellweg Bike“, kurz „HelBi“, eine ganze Flotte von Zweirädern zum Verleih. Insgesamt 336 konventionelle Fahrräder, 46 Pedelecs und acht E-Lastenräder verteilen sich auf 78 strategisch platzierte Standorte in Soest, Lippstadt, Anröchte, Bad Sassendorf, Ense und Lippetal. Nach der Ausleihe können die Räder an den verschiedenen Stationen zurückgegeben werden.

Bereitgestellt und betrieben wird das Mietsystem von dem etablierten Unternehmen Nextbike aus Leipzig. Das Verkehrsministerium NRW fördert „HelBi“ im Kreis Soest für drei Jahre mit knapp zwei Millionen Euro.

Ideale Ergänzung für die „letzte Meile“

Bikesharing eröffnet eine umweltschonende, preiswerte Alternative für kurze und mittlere Distanzen. Als ideale Ergänzung zum ÖPNV gehört es deshalb zu unserem festen Beratungsportfolio. Der Kreis Soest setzt indes mit „HelBi“ bezüglich einer zukunftsweisenden Mobilitätsentwicklung neue Maßstäbe. Mit den teilnehmenden sechs Kommunen besteht ein zusammenhängendes Netz, das auch in Zukunft noch weiter ergänzt werden kann.

Dr. Tobias Bödger, Kommunalberater in unserer Koordinierungsstelle Westfalen-Lippe, ordnet den Erfolg ein: „Mit dem Ausbau von Mobilstationen, dem On-Demand-Dienst »Helmo« und weiteren tollen Projekten zeigt der Kreis Soest, wie es gelingen kann, Mobilität flexibel, zukunftsfähig und nachhaltig zu gestalten. Das Fahrradmietsystem ist dort das nächste Puzzleteil in der zukunftsorientierten Mobilitätsentwicklung.“

Der Kreis habe dabei von Anfang an vorbildlich die Kommunen mitgenommen, indem er die Gesamtorganisation des Projektes vorantrieb und schließlich mit allen Kommunen gemeinsam einen gebündelten Förderantrag einreichte. Ein Vorgehen, das wir unseren Mitgliedern auch in anderen Projekten empfehlen.

Gespannter Blick auf die Zahlen

Gunnar Wolters, Sachgebietsleiter Mobilität und Digitalisierung des Kreises Soest, freut sich besonders über das kreisweit einheitliche System: „Die umfangreiche koordinative Arbeit mit den teilnehmenden Kommunen im Kreis hat sich gelohnt. Schön, dass wir auch mit dem Zukunftsnetz Mobilität NRW einen Partner im Prozess hatten, der vor allem zu Beginn der Projektidee unterstützend und beratend zur Seite stand, Kontakte vermittelt hat und beim Förderantrag unterstützt hat. Jetzt blicken wir alle ganz gespannt auf die Nutzungszahlen.“


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